FAQ mini el / city el / cabinscooter

(Frequent asked questions=häufig gestellte Fragen)

Aktueller Daten im elweiki auf www.elweb.info

Was ist das el?

Das el ist kein Auto und will auch keines sein! Das el ist ein Elektroleichtfahrzeug vielleicht vergleichbar mit einer Kreuzung aus Mofa und Kabinenroller.

Für welchen Einsatzzweck eignet sich das el?

Das el eignet sich für die kurzen regelmäßigen Fahrten, z.B. zur Arbeit, Schule, Studium, zum Einkaufen etc. Das el ist nicht als Autoersatz gedacht, kann es im Einzelfall aber sein.


Was kostete das el in der Anschaffung?

Die Grundversion kostet ab 9000 Euro.

Text: Doch ähnlich wie ein Motorrad Occasion oder Gebrauchtwagen ist ein Elektrofahrzeug ebenfalls schon gebraucht erhältlich. Natürlich ist der Markt für solche Fahrzeuge nicht so groß wie der für benzinbetriebene Autos . Deshalb ist die Suche nach einem gut erhaltenen Elektrofahrzeug vielleicht etwas schwieriger; über das Internet lassen sich aber rasch Anbieter für diese Art von Fahrzeugen finden.


Wie wird das el zugelassen, was kostet das el Steuer?

Deutschland

Schweiz

Österreich


Was kostet das el Versicherung?

Das city el wird je nach Zulassung versichert. Mit einer KFZ Zulassung ist es eine normale KFZ Versicherung, wobei viele Versicherer Sondertarife für Elektrofahrzeuge haben. Mit der 45 km/h Zulassung ist der Betrag entsprechend gering, jedoch ist m it dem kleinen Nummernschild keine Vollkasko mehr möglich. Stand 2013 dürftemn alle City el jedoch so alt sein, dass eine VK eh nicht mehr lohnt.

 

 

Deutschland

Schweiz

Österreich


Was verbraucht das el?

Im ungünstigen Kurzstreckenbetrieb verbraucht das el ca. 10kWh auf 100km. Bei angenommen Stromkosten von 20 Cent pro kWh sind dies 2 Euro "Spritkosten" pro 100 km. Unter günstigen Bedingungen können diese Kosten auf 0,5 Euro auf 100km fallen. Weitere Verbrauchsflüssigkeiten sind Waschwasser und destilliertes Wasser für die Batterien (bei wenigen Typen) sowie Bremsflüssigkeit, Reifen, Riemen oder Antriebsketten.


Was kostet ein Batteriesatz und wie lange hält dieser?

Die Bleibatterien sind so gut wie ausgestorben, die Lebensdauer war in guten Fällen 10.000 km oder mehr. Unter ungünstigen Bedingungen halten diese auch mal nur 2.000 km. Die Lebensdauer richtet sich wesentlich nach der Benutzung. Vielfahrer erzielen die höchsten Kilometerleistungen, während Wenigfahrer den meisten Ärger mit den Batterien haben.

Nickel Cadmium Batterien sind seit 20 Jahren im Einsatz, damit sollten bei regelmäßiger Nutzung 100.000 km machbar sein.

Seit 2008 ist Lithium im Einsatz. Langzeiterfahrungen bzgl kalendarischer Lebensdauer gibt es noch nicht. Da die Batterien vergleichsweise große Kapazitäten haben, sind längere Lebensdauern als bei Blei auf jeden Fall zu erwarten.


Wie hoch sind die Kilometerkosten des el?

Die Gesamtkosten des el belaufen sich ca. auf 13-30 Cent pro Kilometer, bei Autozulassung in Deutschland und Betrieb mit Bleibatterien und 10.000 km / Jahr.

Das Werk gibt Kosten von 24 Cent pro Kilometer an, bei gerechneten 5.000 km/Jahr.

Insegsamt liegt man jedoch deutlich unter den Betriebskosten eines Verbrennungsfahrzeuges.


Wieviel Personen können im el mitfahren?

Nach der aktuellen Regelung kann nur noch eine Person fahren. Die nach aktuellem EU Recht notwendigen Kindersitze lassen sich nicht mehr ordentlich befestigen (Stand 2009)


Wie weit kann man mit dem el fahren?

Mit der Bleibatterie kann man 30 bis maximal 60km fahren. Mit NC je nach Bestückung bis 100 km, mit Lithium je nach Typ bis über 200 km.


Welche Möglichkeiten für eine Reichweitenvergrößerung gibt es?

Vom Werk werden bereits verschiedene Batterien angebotenen, s.o.


 

Wie schnell fährt das el?

Das el ist in Deutschland mit verschiedenen Zulassungen von 45 km/h bis 66 km/ h erhältlich. Rein aus der Leistung könnte das el deutlich schneller fahren, jedoch ist das Fahrwerk nicht auf höhere Geschwindigkeiten ausgelegt.


Darf ich mit dem el auf die Autobahn?

Die 66 km/h dürfte auf die Autobahn, die Erfahrung zeigt daß man sich bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h auf den Kraftfahrstraßen insbesondere bei den LKW Fahrern recht unbeliebt macht.


Welchen Führerschein braucht man?

Deutschland

In Deutschland braucht man den Führerschein Klasse B. In Einzelfällen wurde das el auch schon als Moped oder Krankenfahrstuhl zugelassen. Die 45 km/h Version darf man Klasse S fahren.

Österreich

Je nach Zulassung Mofa, Moped Führerschein ab 16 Jahre oder PKW Führerschein bei PKW Zulassung

Schweiz

In der Schweiz braucht man für Elektrofahrzeuge normalerweise den PKW-Führerschein. Für dreirädrige Leichtfahrzeuge wie das City-El oder das TWIKE reicht auch der Ausweis für Motorräder mindestens der Klasse 125 ccm. Man kann aber auch mit dem E-Mobil gleich die Prüfung machen und bekommt dann einen Führerausweis, der zum Lenken nur dieses Fahrzeugtyps berechtigt. Für elektrisch unterstützte Zweiräder gelten erleichterte Vorschriften.


Wo finde ich Servicepunkte und Händler für das el?

Es gibt eine Händlernetz für die Fahrzeuge, soweit mir bekannt in Deutschland, Österreich, Schweiz und USA.

Alternativ können auch in Sachen Elektro kompetente Firmen wie z.B. Bosch Dienste, KFZ Werkstätten oder Gabelstaplerwerkstätten übernehmen.

Wer selber gute Kenntnisse in Mechanik und Elektrotechnik hat kann sich auch selber daran wagen.


Wieviel el s sind gebaut worden?

Stand 2009 ca. 6500 gebaut.


Wo fahren die el s?

Die el s fahren hauptsächlich in Europa, in Dänemark (dem Ursprungsland), Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland, Finnland, Norwegen und Nordamerika, sowie vereinzelt in anderen Ländern, z.B. Australien.


Wer stellt das el her?

Das el wird von der Smiles AG (früher Citycom AG ) hergestellt.

Die Vorgängerfirma El Trans AS war in Randers Dänemark.


Einen Dank,

an alle die bei dieser Liste mitgeholfen haben.


© Ralf.Wagner@ralfwagner.de